6. 2. 2016 - offener Stamm

Gerade mal sechs Gäste nahmen am Kulturstamm teil, darunter die Gemeinderätin Catherine Marrel. Wie wir aus Erfahrung wissen, ergeben sich gerade bei so kleinen Gruppen interessante und nachhaltige Gespräche. Der Stamm dauerte denn auch eine halbe Stunde länger als offiziell geplant.  Grosse Freude herrschte über die Ernennung von Simon Niederhauser als neuer Kulturbeauftragter. Da Simon bereits seit längerem an den Sitzungen des VKT teilnahm, lernten wir ihn als engagierter Kämpfer für die Sache der Kultur kennen. Simon wird nach einer Einführungszeit von den üblichen 100 Tagen im Kulturstamm unseren Gästen vorgestellt.  Simon Niederhauser wird den regionalen Anlass Crowdfunding vom 4. Juni (wahrscheinlich im Hotel Sedartis) organisieren, genauere Angaben folgen.  Catherine Marrel hat erklärt, dass sämtliche Anlässe dem neuen Kulturbeauftragten gemeldet werden sollen, damit der Rückfluss der Gelder vom Kanton gewährleistet ist.  Der Kanton investiert in Zukunft auch vermehrt in die Regionalisierung, ein Thema, das auch im Thalwiler Kulturleitbild aufgeführt ist. Leider wurde bisher wenig bis gar nichts in der Richtung unternommen.  Die ersten Sitzungen mit Dr. Diana Betzler vom ZHAW Zentrum für Kulturmanagement haben stattgefunden. Das weitere Vorgehen steht noch nicht fest. Es ist ein Anlass mit der Teilnahme der wichtigsten Stakeholder geplant, Ort und Termin sind noch nicht bekannt. Catherine Marrel kritisierte den Einsatz des VKT an der Budget-Gemeindeversammung vom 9. Dezember 2015 dahingehend, dass der Kulturraum den Antrag auf Aufhebung der Budget-Kürzungen nicht selber vorgetragen habe. Auch habe nach dem kurzen aber präzisen Antrag der Co-Präsidentin der erläuternde Einsatz einer Fachperson Kultur gefehlt. Ohne einen solch koordinierten Einsatz sei die Chance gering, dass die Rückweisung von Budgetkürzungen zum Erfolg führe. Unsere beiden Anträge wurden denn auch abgelehnt. Angenommen wurde jedoch die Steuererhöhung, für die der VKT mit anderen Interessensgruppen mit Flyern und viel personellem Einsatz gekämpft haben. Was bleibt, ist die so entstandene Vernetzung, die für weitere kulturpolitische Anliegen genutzt werden kann.  Um diese Vernetzung zu erhalten und zu verbessern schlägt Marc Wischnitzky parallel zu Fundraising virales Marketing vor. Dies hat nichts mit Grippewellen zu tun, sondern meint eine effizientere Vernetzung und Verbreitung lokaler Themen/Kultur via digitale Medien (website, blogging, twitter, facebook...) Regula  Eschmann hat über das neu eröffnete Café International berichtet, das jeden Donnerstag  Nachmittag von 14 h – 22 h in der Pfisterschür offen ist. Die Vernetzung mit den fremdsprachigen Gästen klappte bestens. Das kulinarische Angebot wird gelobt. Wir können die neue Einrichtung als Treffpunkt zur Vernetzung wärmstens empfehlen.  8. 2. 2016/ims